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Bike & Run

Die Abfolge Schwimmen, Laufen und Radfahren ist auch den meisten Nicht-Sportler unter dem Begriff Triathlon bekannt. Schwieriger wird es schon bei Ausdauerveranstaltungen wie Duathlon, Swim & Run oder Bike & Run. Bei diesen Sportarten muss auch so mancher Triathlet nochmal genaue Richtlinien nachlesen. Daher möchten wir euch die Disziplin Bike & Run gerne einmal genauer vorstellen.

 

Während beim weitverbreiteten Duathlon die Reihenfolge Laufen – Radfahren – Laufen vorgegeben ist, verzichtet man beim Bike & Run auf das erste Laufen. Daher besteht diese Disziplin aus einer vorangehenden Radstrecke und einem abschließenden Laufen. Somit gibt es beim Bike & Run anders als beim Triathlon oder Duathlon nur einen Wechsel.

Bisher gibt es keine klassischen oder festgelegten Streckenlängen. Besonders viele Veranstaltungen bewegen sich aber im Bereich folgender Längendistanzen:

  • Bike & Run Short: 10 km
  • Bike & Run Long: Halbmarathon- oder Marathon-Distanzen
  • Bike & Run Team Sprint: 40km Mannschaftszeitfahren - 10km Laufen

Beim Team Sprint muss ein vierköpfiges Team gemeinsam die Rad- und Laufstrecke absolvieren (Radpart als Mannschaftszeitfahren). Mindestens drei der vier Teilnehmer eines Teams müssen das Ziel erreichen, um in die Wertung zu kommen, um eine Chance aufs Treppchen zu haben.

Training für Bike & Run

Beim Bike & Run geht es um pure Geschwindigkeit - auf dem Rad und zu Fuß. Der Wettkampfmodus setzt ein intensives und schnelles Koppeltraining in zwei Disziplinen voraus. Zum einen ist eine gewisse Fitness und Routine im Radfahren erforderlich und zum anderen müssen die Gelenke und Muskeln auf die Laufbelastung vorbereitet werden. Möglich sind neben asphaltierten Wegen auch Crossläufe oder Radstrecken für Mountainbikes. Durch die lockeren Richtlinien ist den Veranstaltern freie Hand gelassen und jede Veranstaltung kann ihre eigenen Ideen umsetzen.

Sonderform des Bike & Run

Beim Bike & Run gibt es auch eine Spezialform. Dabei wird zusammen mit einem Partner eine bestimmte Strecke absolviert. Ein Athlet läuft während der andere auf dem Rad sitzt und nebenher fährt. Oft führen die Strecken über nicht-asphaltierte Wege, um auch den Radfahrer im Gelände zu fordern. Dabei wechseln sich die Athleten mit der Fortbewegungsart innerhalb des Teams ab.

Als allgemeine Wettkampfregeln sind bekannt, dass ein Teammitglied laufen muss und das andere fährt daneben oder mit geringem Abstand dahinter/davor mit dem Rad im gleichen Tempo. Dabei sind beliebige Wechsel der beiden Sportler erlaubt. Manche Veranstaltungen geben sogar Pflichtwechsel vor. Wichtig ist, dass der Radwechsel direkt erfolgen muss. Das bedeutet, dass nicht vorgefahren werden und das Rad schon irgendwo abgelegt werden darf. Dabei sind aber je nach Veranstalter verschiedene Auslegungen mit Zonen denkbar. Für alle Wettkämpfe gilt aber, dass die Ziellinie beim Bike & Run gemeinsam überquert werden muss.

Training mit dem Partner

Wie bereits im Wettkampfmodus angesprochen kann auch im Training gut zusammen trainiert werden. Diese Art von Sport bietet viel Spielraum für Taktik und individuelle Auslotung der Grenzen. In Absprache mit dem Partner kann das Tempo stark variiert werden und zum „Verschnaufen“ wird einfach getauscht. Somit können vor allem lange Distanzen problemlos trainiert werden. Durch den ständigen Wechsel trainieren ambitionierte Sportler ihre langen Laufeinheiten und sind oft stundenlang mit dem Partner unterwegs.

 

Bike & Run ist ein besonderer Ausdauersport, der viele Möglichkeiten bietet und vor allem für die kalte Jahreszeit eine super Alternative zum Triathlon darstellt.

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