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Der perfekte Laufschuh

Laufen kann theoretisch (fast) jeder, immer und überall. Laufen ist die Disziplin der Wahl, weil sie überall und ohne große ­Kenntnisse, zeitsparend, draußen und unabhängig von anderen ausgeübt werden kann. Das einzige was man braucht ist ein passender Laufschuh!

Der richtige Laufschuh unterstützt deinen Körper und vermindert das Verletzungsrisiko. In vergangenen Zeiten lag dabei der Fokus auf Schuhen mit starker Dämpfung und der Korrektur von Fußfehlstellungen während des Abrollvorgangs. Dennoch können die Gelenke durch einen solchen Schuh belastet werden, denn wo viel Unterstützung in Form von Dämpf- und Führungselementen gegeben wird, da wird der Schuh voluminös und die Hebelkräfte in den Gelenken vergrößern sich. Ein anderes Konzept verfolgt den Natural Running Ansatz. Laufschuhe aus dem Natural Running Segment haben weder viel Dämpfung noch große Stabilität. Der Fuß soll durch intelligent gesetzte Flexkerben und innovative Stabilitätssysteme, möglichst so abrollen können, wie er es barfuß tun würde. Solche Schuhe sollen die Laufform verbessern und den Fuß kräftigen, um so das Verletzungsrisiko auf lange Sicht zu reduzieren. Jedoch erfordern Natural Running Schuhe für Läufer, deren Füße nicht durch ein natürliches Laufen auf Gras gekräftigt sind, viel Eingewöhnung und eine entsprechende Technik.

 

Die Mischung macht`s

Es kann also nicht pauschal gesagt werden, welches der perfekte Schuh ist. Dies hängt von vielen verschiedenen persönlichen Kriterien wie zum Beispiel Gewicht des Läufers, Abrollverhalten, Aufsatzpunkt, Fußanatomie, dynamische Beinachse, Beweglichkeit usw. ab. In verschiedenen Studien fand man jedoch heraus, dass die Probanden in dem Schuh am effizientesten liefen, den sie als am bequemsten einstuften. Trage also den Schuh, in dem du dich wohlfühlst – egal, ob neutral, gestützt oder stabil –, und trainiere stattdessen deinen Laufstil. Denn wenn der Fuß als Teil einer stabilen Kette aus Knie, Hüfte und trainiertem Rumpf agiert, ist das Gesamtsystem des Läufers unter Kontrolle und weniger verletzungsanfällig.

 

Der richtige Laufschuh passt zu deinem Fuß, zu deinen Zielen und zu deinem Training

Für die Wahl des richtigen Laufschuhs musst du wissen, wie schnell, wie lang und vor allem wo du mit dem Schuh laufen willst.

Beim Training auf Asphalt hat man eine ideale Kraftübertragung und die Gefahr umzuknicken ist relativ gering. Dadurch lässt aber auch die Kraft der Ausgleichsmuskulatur nach. Solltest du einen Wettkampf auf Asphalt laufen wollen, empfiehlt es sich trotzdem einen Teil der Trainingseinheiten auf diesem Gelände zu absolvieren. Ideale Abrolleigenschaften für das Training und den Wettkampf auf Asphalt hat der Fastwitch mit seiner PowerTrac Laufsohle.

Das optimale Trainingsterrain sind Waldwege. Ausweichbewegungen schulen die Koordination und der federnde Belag fördert den natürlichen Fußaufsatz und kräftigt die Unterschenkel. Der leichte Laufschuh Kinvara 6, kann hier als Trainingsschuh für schnelle Einheiten richtig sein, oder auch als Wettkampfschuh für einen anderen Läufertypen.

Willst du einen schnellen Triathlon finishen, brauchst du einen flachen, dynamisch abrollenden Laufschuh der auch barfuß gelaufen keine Blasen verursacht und schnell anzuziehen, ist. Beispielsweise den Ultra TT 7.0 von Zoot.

Auf der Tartanbahn kommt es häufig zu einer problematischen Doppeldämpfung: Wenn Belag und Schuh stark gedämpft sind, wird die Untergrundwahrnehmung gestört. Trage daher auf der Bahn ganz flache, feste Temposchuhe wie den Type A6. Dieser Schuh eignet sich außerdem für sehr ambitionierte Marathon- und 10km-Läufer.

 

Also lass dich so lange beraten und probiere verschiedene Modelle bis du den richtigen Schuh für dich gefunden hast!