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Die Radfahr-Wettbewerbe in Rio

Radsport gehört seit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit im Jahre 1896 zu den olympischen Disziplinen. Gegenüber den Spielen in London 2012 gibt es keine Veränderung im Wettbewerbsprogramm. Der Weltradsportverband hatte 2013 beantragt, dass drei weitere Disziplinen – Punktefahren (auf der Bahn), BMX-Freestyle und ein Mountainbike-Ausscheidungsfahren – ausgetragen werden sollten, was das IOC jedoch ablehnte.

 

 

 

Zeitplan

Insgesamt stehen 18 Entscheidungen im Radsport auf dem Programm, jeweils neun für Frauen und für Männer. Die Wettbewerbe der Radfahrer werden uns über die gesamte Zeit bei den Olympischen Spielen 2016 begleiten.
Den Auftakt machen die Straßenrad-Fahrer gleich am Tag nach der Eröffnungsfeier. Am Donnerstag, den 11. August, starten die Wettbewerbe der Bahnrad-Fahrer mit dem Teamsprint der Männer sowie der Teamverfolgung für Männer und Frauen. Mit den Rennen im Mountainbike-Cross Country am 20. und 21. August schließt das Radsportprogramm bei diesen Spielen ab.

Datum

Uhrzeit

Disziplin

Wettbewerb

Sa, 06.08.

14:30

Straßenradsport

Straßenrennen der Männer

So, 07.08.

17:15

Straßenradsport

Straßenrennen der Frauen

Mi, 10.08.

13:30

Straßenradsport

Einzelzeitfahren Männer und Frauen

Do, 11.08.

21:00

Bahnradsport

Teamsprint der Männer

Do, 11.08.

21:20

Bahnradsport

Teamverfolgung Männer und Frauen (Qualifikation)

Fr, 12.08.

21:00

Bahnradsport

Teamsprint der Frauen

Fr, 12.08.

21:15

Bahnradsport

Sprint der Männer (Qualifikation)

Fr, 12.08.

21:50

Bahnradsport

Teamverfolgung der Männer

Sa, 13.08.

15:00

Bahnradsport

Keirin und Teamverfolgung der Frauen

Sa, 13.08.

15:20

Bahnradsport

Sprint der Männer

So, 14.08.

21:00

Bahnradsport

Sprint der Frauen (Qualifikation)

So, 14.08.

21:40

Bahnradsport

Omnium der Männer (Qualifikation)

Mo, 15.08.

15:00

Bahnradsport

Sprint & Omnium der Frauen (Qualifikation)

Mo, 15.08.

15:20

Bahnradsport

Omnium der Männer

Di, 16.08.

15:00

Bahnradsport

Sprint & Omnium der Frauen

Di, 16.08.

15:20

Bahnradsport

Keirin der Männer

Mi, 17.08.

18:30

BMX

Race der Frauen & Männer (Qualifikation)

Do, 18.08.

18:30

BMX

Race der Männer (Viertelfinale)

Fr, 19.08.

18:30

BMX

Race der Frauen & Männer

Sa, 20.08.

17:30

Mountainbike

Cross-Country der Frauen

So, 21.08.

17:30

Mountainbike

Cross-Country der Männer

Wettbewerbe und Favoriten

Straßenradsport

Im Straßenrennen sind die Entscheidungen auf der anspruchsvollen Strecke mit Start und Ziel an der Copacabana bereits gefallen. Bei den Herren konnte sich Greg van Avermaet auf dem Rundkurs mit über 500 Höhenmetern pro Runde durchsetzen. In einem Rennen, das durch viele Stürze geprägt war, siegte der Belgier im Sprint vor Jakob Fuglsang aus Dänemark und dem Polen Rafal Majka.
Im Frauenrennen holte sich die Niederländerin Anna van der Breggen den Olympiasieg vor Emma Johansson (Schweden) und Elisa Longo Borghini (Italien). Überschattet wurde das Rennen jedoch vom schweren Sturz der Niederländerin Annemiek van Vleuten in der technisch schwierigen Abfahrt zum Ziel.

Während das Straßenrennen eine lange olympische Tradition hat, wurde das Einzelzeitfahren zwischen 1932 und 1996 nicht ausgetragen. Seitdem ist es aber wieder im Programm und in diesem Jahr stehen die Wettbewerbe bei Frauen (ab 13:30 Uhr MESZ) und Männern (ab 15 Uhr MESZ) am 10. August auf dem Programm.
Der Kurs des olympischen Einzelzeitfahrens ist anspruchsvoll und nur etwas für bergfeste Zeitfahrer. Über 54,6 Kilometer (bei den Frauen 29,9 km) führt die Strecke von Pontal an der Copacabana über die vom Straßenrennen bekannte Grumari-Runde zurück zur Küste. Die Männer absolvieren die anspruchsvolle Runde zwei Mal, die Frauen fahren nach einer Runde zum Ziel.

Als Favoriten gelten Christopher Froome (Großbritannien) und Tom Dumoulin (Niederlande), die auf einer ähnlich schweren Strecke während der Tour de France die Schnellsten waren. Der Niederländer stürzte jedoch während der Tour und musste das Rennen mit einem Bruch in der Hand aufgeben. Jetzt rückt Toursieger Chris Froome vollends in die Favoritenrolle auf Gold. Der Deutsche Tony Martin gilt auf diesem schweren Kurs eher als Außenseiter und ist durch eine Knieverletzung zusätzlich gehandicapt. Ein weiterer heißer Kandidat auf Edelmetall ist da schon eher der Spanier Ion Izagirre. Der 27-Jährige ist im Kampf gegen die Uhr sehr stark, kann hervorragend klettern und ist ein extrem starker Abfahrer und somit wie gemacht für diesen Kurs.
Bei den Frauen zählen die deutschen Starterinnen Lisa Brennauer und Trixi Worrack zum Kreis der Medaillenkandidatinnen.

Bahnradsport

Olympia-Medaillen gibt es im Radsport nicht nur auf der Straße, sondern vor allem auf der Bahn zu gewinnen. Bei den ersten Sommerspielen der Neuzeit in Athen 1896 werden in fünf Wettbewerben die Sieger gekürt. Seitdem ist die Rundenhatz in den Velodromen fester Bestandteil der Spiele, nur 1912 in Stockholm gehört der Bahnradsport nicht zum Programm.
Auf dem 250 Meter langen Oval mit den stark überhöhten Kurven erreichen die Top-Fahrer Geschwindigkeiten von rund 80 km/h. Die Fahrräder haben nur einen starren Gang und keine Bremse. Als Königsdisziplinen gelten der Sprint sowie die 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung.

Insgesamt zehn Entscheidungen, jeweils fünf bei Männern und Frauen, stehen auf dem Programm. Man unterscheidet beim Bahnradsport zwischen Kurzzeit- und Ausdauer-Disziplinen. Zu den Kurzzeitdisziplinen zählen der Sprint, der Teamsprint und der sogenannten Kampfsprint Keirin. Bei den Ausdauerdisziplinen wird bei den olympischen Spielen nur die Mannschaftsverfolgung ausgetragen. Zudem findet das Omnium, ein Vielseitigkeitswettbewerb, der sich aus Kurzzeit- und Ausdauerdisziplinen zusammensetzt, statt.

Der Sprint ist die älteste Disziplin auf der Bahn. Ausgetragen wird der Wettbewerb im K.O.-System. Das heißt zwei oder drei Fahrer fahren auf der 250 m langen Runde insgesamt 3 Runden gegeneinander und der Sieger des einzelnen Rennens kommt im Wettbewerb eine Runde weiter. Auf den letzten 200m des Rennens wird die Zeit genommen. Sie ist jedoch nur für die Zusammenstellung der einzelnen Läufe und die Rekordbücher wichtig, gewonnen hat wer zuerst durchs Ziel fährt.
Im Teamsprint starten zwei gegnerische Mannschaften gleichzeitig auf den gegenüberliegenden Geraden der Rennbahn. Die Männer starten mit drei Fahrern und fahren drei Runden, während die Frauen nur als 2er Team ins Rennen gehen und zwei Runden fahren. Nach einer gefahrenen Runde schert der Führende eines Teams nach oben hin aus und macht den Weg für den Nächsten frei. Die Zeit wird gestoppt, wenn der letzte Fahrer mit dem Vorderrad die Ziellinie überquert hat.
Der Kampfsprint, wie Keirin auch oft genannt wird Keirin, wurde ursprünglich in Japan entwickelt. Hier starten bis zu 6 Fahrer in einem Lauf hinter einem Elektromotorrad (Derny), das bis auf rund 50 Km/h beschleunigt und nach 5 Runden die Rennbahn verlässt. In diesem Moment ist das Rennen frei gegeben und das Feld kämpft um den Sieg - nicht selten kommt es dabei zu Körperkontakt und Stürzen.
In den Sprintdisziplinen der Frauen sind die Chinesinnen hoch einzuschätzen, dazu kommen die Russinnen. Bei den Männern ist der Favoritenkreis ungleich größer. Neben Deutschland gehören Neuseeland, die erstarkten Niederländer, die Franzosen und Großbritannien dazu.

Die Mannschaftsverfolgung ist eine der ältesten Disziplin des Bahnradsports. Die Männer fahren im 4er-Team eine Distanz von 4.000 Metern, die Frauen starten nur mit drei Athletinnen und fahren 3.000 Meter. Es starten jeweils zwei Teams gleichzeitig mit dem Ziel das auf der Gegengeraden gestartete Team einzuholen. Gelingt dies, ist das Rennen beendet und der Sieger steht fest. Ansonsten wird die Zeit am Vorderrad des dritten Fahrers eines Teams gemessen und das schnellere Team gewinnt. Die Mannschaftsverfolgung gilt als Königsdisziplin des Bahnradsports, weil neben der Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Mannschaftsmitglieds die perfekte Abstimmung aufeinander von entscheidender Bedeutung ist.
Als Favoriten gehen die Briten mit Ex-Tour-Sieger Bradley Wiggins, der zum Abschluss seiner Karriere auf die Bahn zurückkehrt, an den Start. Vor allem die Australier und Neuseeländer bei den Männern sowie die USA und Kanada bei den Frauen wollen den Teams aus Großbritannien aber einen Strich durch die Rechnung machen.

Das Omnium wurde erst ab dem Jahr 2012 als olympische Disziplin aufgenommen und setzt sich aus sechs verschiedenen Kurzzeit- und Ausdauerdisziplinen zusammen. Vergleichbar mit dem Mehrkampf in der Leichtathletik umfasst es: ein Sprintrennen über 250 m mit fliegendem Start, ein Punktefahren, ein Ausscheidungsfahren, ein Einzelverfolgungsrennen (Männer 4 km, Frauen 3 km), ein Scratchrennen (Männer 15 km, Frauen 10 km) und ein Zeitfahren (Männer 1000 m, Frauen 500 m). In den ersten fünf Wettbewerben werden jeweils Punkte für die besten Fahrer anhand ihrer Platzierung (40 Punkte für den Sieg, dann 38, 36 und so weiter) vergeben, zu denen dann die im Punktefahren erzielten Punkte addiert werden. Sieger ist der Fahrer mit der höchsten Gesamtpunktzahl.
Während bei den Frauen Laura Trott (USA), Sarah Hammer (AUS) und Annette Edmondson (NZL) voraussichtlich die Medaillen (wie schon bei den olympischen Spielen 2012) unter sich ausmachen werden, ist das Feld der Favoriten bei den Herren ungleich höher einzuschätzen.

BMX

Seit 2008 ist auch BMX (=Bicycle Moto Cross) olympisch. Ausgetragen werden seitdem Wettbewerbe in der ursprünglichen BMX-Disziplin, dem Race, nicht jedoch im später hinzugekommenen Freestyle. Die BMX-Wettkampfbahn ist eine kompakte, in sich schlüssige Wettkampfanlage mit 300 bis 400 m Länge. Die Bahn muss mindestens drei Kurven und außerdem diverse Hindernisse wie Sprunghügel, Sprungplateaus und Holperstrecken aufweisen.
Liam Phillips (Großbritannien) wird zu beachten sein, Titelverteidiger Strombergs ohnehin, dazu kommen der Amerikaner Connor Fields, Weltmeister Niek Kimmann (Niederlande) und einige mehr. Bei den Frauen gilt Titelverteidigerin Pajon Aufmerksamkeit, außerdem stehen die Australierin Caroline Buchanan oder Weltmeisterin Stefany Hernandez (Venezuela) im Fokus.

Mountainbike

Mountainbike ist eine Radsportart mit einem speziellen, geländegängigen Fahrrad, die in Atlanta 1996 ihre olympische Premiere feierte. Auch in diesem Jahr wird der Weg in den Olymp sehr steinig: der Kurs fordert die Athleten mit steilen Anstiegen, rasanten Abfahrten und natürlichen Hindernissen. Der MTB-Parcours in Deodoro bietet keine wirklichen Abschnitte zum Ausruhen und in vielen technischen Passagen ist überholen nicht möglich. Wer sich bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eine Medaille sichern will, muss also ein Alleskönner auf dem Mountainbike sein.
Bei den Männern bestimmen Julien Absalon (Frankreich) und Weltmeister Nino Schurter (Schweiz) das Geschehen. Letzterer setze sich auch beim Testevent im vergangenen November durch. Aber auch London-Olympiasieger Jaroslav Kulhavy (Tschechien) gehört wieder zu den Mitfavoriten. Mit Spannung wird zudem erwartet, wie sich Straßenweltmeister Peter Sagan schlagen wird.
Jolanda Neff aus der Schweiz, die Polin Maja Wloszczowska sowie Weltmeisterin Annika Langvad aus Dänemark zählen zum Favoritenkreis bei den Frauen. Beim Testevent im vergangenen November setzte sich Eva Lechner (ITA) vor Maja Wloszczowska (POL) und der Schwedin Jenny Rissveds durch. Die Deutsche Sabine Spitz gewann bereits einen kompletten Medaillensatz im Mountainbike (Bronze 2004 in Athen, Gold 2008 in Peking und Silber 2012 in London) und will auch dieses Jahr wieder eine Medaille holen.

Titelverteidiger

 

Frauen

Männer

Straßenrennen

Marianne Vos (NED)

Alexander Winokurow (KAZ)

Einzelzeitfahren

Kristin Armstrong (USA)

Bradley Wiggins (GBR)

Sprint

Anna Meares (AUS)

Jason Kenny (GBR)

Teamsprint

Deutschland

Großbritannien

Keirin

Victoria Pendleton (GBR)

Chris Hoy (GBR)

Teamverfolgung

Großbritannien

Großbritannien

Omnium

Laura Trott (GBR)

Lasse Norman Hansen (DEN)

BMX - Race

Mariana Pajón (COL)

Māris Štrombergs (LVA)

Mountainbike

Julie Bresset (FRA)

Jaroslav Kulhavý (CZE)

Deutsche Teilnehmer

Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) qualifizierte sich jeweils für vier Quotenplätze im Straßenrennen und zwei für das Einzelzeitfahren der Männer. Die deutschen Bahnradsportler haben sich für alle 14 möglichen Quotenplätze in den 10 Disziplinen qualifiziert, darunter jeweils sieben bei den Männern und den Frauen.

  Straßenradsport Bahnradsport
Ausdauer
Bahnradsport
Kurzzeit
BMX Mountainbike
FRAUEN
  • Lisa Brennauer
  • Romy Kasper
  • Claudia Lichtenberg
  • Trixi Worrack
  • Charlotte Becker
  • Anna Knauer
  • Mieke Kröger
  • Stephanie Pohl
  • Gudrun Stock
  • Ersatzfahrerin:
    Lisa Klein
  • Kristina Vogel
  • Miriam Welte
  • Ersatzfahrerin:
    Emma Hinze
  • Nadja Pries
  • Helen Grobert
  • Sabine Spitz
MÄNNER
  • Tony Martin
  • Emanuel Buchmann
  • Simon Geschke
  • Maximilian Levy
  • Henning Bommel
  • Roger Kluge
  • Nils Schomber
  • Kersten Thiele
  • Domenic Weinstein
  • Ersatzfahrer:
    Theo Reinhardt
  • Joachim Eilers
  • René Enders
  • Max Niederlag
  • Luis Brethauer
  • Ersatzfahrer:
    Julian Schmidt
  • Manuel Fumic
  • Moritz Milatz


Eine Überraschung war die Nominierung von Maximilian Levy, der den vierten Platz im Aufgebot für das Straßenrennen bekam. Der BDR hat damit einen Straßenplatz für bessere Medaillenchancen auf der Bahn geopfert. Man erhofft sich von Levy eine Medaille im Keirin. Wäre er als Ersatzmann für die Bahn nominiert worden, so hätte er dort nur starten können, wenn sich einer der regulären Fahrer verletzt hätte. So aber ist der Cottbuser für einen fixen Startplatz des BDR nominiert und kann auch ohne Verletzungen seiner Teamkollegen zum Einsatz kommen - selbst disziplinübergreifend.

Wie stehen die Medaillenchancen?

Tony Martin gilt im Einzelzeitfahren eher als Außenseiter und ist durch eine Knieverletzung zusätzlich gehandicapt. Die Frauen zählen aber mit Lisa Brennauer und Trixi Worrack zum Kreis der Medaillenkandidatinnen.

In den Bahnrad-Sprintdisziplinen dürfen wir uns in jeder Disziplin Hoffnung auf Edelmetall machen. Den Teamsprint-Olympiasiegerinnen Kristina Vogel und Miriam Welte ist der Sprung auf das Podest wieder zuzutrauen und in den Einzeldisziplinen hat Vogel bei der WM in London ihre Ambitionen untermauert. Auch die Teamsprint-Männer wollen unbedingt Gold, zudem hat Keirin-Weltmeister Joachim Eilers als Weltmeister einen Leistungssprung gemacht. Die Nominierung von Maximilian Levy über den Straßenkader eröffnet eine weitere Option in dieser Disziplin. Roger Kluge, der nur hauchzart den Weltmeistertitel im Omnium, ist auch in Rio wieder viel zuzutrauen.

Bei den BMX- und Mountainbike-Fahrern lasten alle Hoffnungen auf Altmeisterin Sabine Spitz, die als Einzige in der Lage sein dürfte eine Medaille zu gewinnen. Außenseiterchancen hat Manuel Fumic im Mountainbike, er muss allerdings einen Spitzentag erwischen.

 

Bildnachweis:
1. Strecke des Einzelzeitfahren: Cycling-Magazin http://www.cyclingmagazine.de/wp-content/uploads/2016/08/RioITT-620x436.jpg
2. Keirin-Rennen: Bahnradsport http://www.bahnradsport.com/images2/keirin-fahrt-hinter-derny.jpg
3. Mountainbike: Bike-Magazin http://www.bike-magazin.de/typo3temp/pics/7_4193845197.jpeg