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Leistungsdiagnostik im Triathlon-Sport

Meine Laufkollegen haben es schon getan – mein Trainer hat es mir empfohlen – sogar mein Partner hat es schon getan. Jeder Sportler und jede Sportlerin stellt sich in ihrer sportlichen Karriere früher oder später die Frage nach der Notwendigkeit einer Leistungsdiagnostik. Brauche ich das wirklich? Was bringt es mir? Was erfahre ich da genau? Kann ich dadurch wirklich mein Training besser steuern? Zusammen mit den Experten von ProAthletes in Köln beantworten wir die Fragen rund um das Thema Leistungsdiagnostik.

Das Ziel einer Leistungsdiagnostik

Im Allgemeinen verfolgt man mit der Durchführung einer Leistungsdiagnostik die Erhebung von leistungsrelevanten Parametern. Im Zentrum stehen natürlich die Werte, die den aktuellen Stand der Leistungsfähigkeit der Athleten abbilden bzw. widerspiegeln können. Die Parameter dienen anschließend dazu einen individuell angepassten Trainingsplan aufzustellen. Hinsichtlich der Umfänge und Intensitäten ist der neue Plan dann auf den Athleten abgestimmt.

Athletenprofil für eine Leistungsdiagnostik

Von der Durchführung einer Leistungsdiagnostik ist kein Athlet ausgeschlossen – ganz im Gegenteil: Generell empfiehlt es sich jedem Athleten eine solche leistungsdiagnostische Untersuchung wahrzunehmen, der seine Trainingszeit so effizient wie möglich gestalten möchte. Das heißt alle ambitionierten Athleten und Hobbysportler sind aufgerufen sich hin und wieder einer solchen Leistungserhebung zu verpflichten. Schließlich kann man als Sportler nur davon profitieren.

Weiß man erst einmal, um seine eigene körperliche Leistungsfähigkeit und welche „Stellschrauben“ zu drehen sind, kann man sein Training hinsichtlich dieser einzelnen Leistungskomponenten exakt steuern.

Lauf- oder Radergometer?

Die Leistungsdiagnostiken im Ausdauerbereich können sowohl auf einem Radergometer, als auch auf einem Laufband durchgeführt werden. Die Experten bei ProAthletes bieten ihren Kunden beide Varianten an. Dabei ist aber festzuhalten, dass sich die Diagnostik natürlich an der jeweiligen Sportart orientieren sollte. Im konkreten Fall sollten reine Läufer also das Laufergometer nutzen, da ihre Muskulatur wie gewohnt beim Laufen zum Einsatz kommt und so möglichst realitätsnah an der Bewegung gemessen wird.

Für Triathleten wiederum bietet ProAthletes die Durchführung einer Rad- und Laufdiagnostik am gleichen Tag an. Somit können Athleten, die längere Anfahrtswege haben, eine Rundum-Diagnostik erhalten. Sowohl ihr Trainingsplan zu Fuß als auch auf dem Rad wird dank der umfassenden Diagnostik optimiert. Gerade für sehr ambitionierte Triathleten empfiehlt es sich beide Diagnostiken wahrzunehmen.

Ablauf und Parameter der Leistungsdiagnostik

Bereits am Vortag sollten sich die Athleten auf die bevorstehende Leistungsdiagnostik vorbereiten. Dazu zählt vor allem auf die richtige Ernährung (Kohlenhydratreich) zu achten, sowie ein adäquates und ruhiges Training durchzuführen. Diese Instruktionen werden dem Kunden im Vorfeld der Leistungsdiagnostik ans Herz gelegt. Eine Liste mit Anweisungen und Dingen, die zu beachten sind, bekommen die Athleten zuvor zugeschickt. Meist hilft es den Athleten den Tag der Leistungsdiagnostik als Wettkampf anzusehen. Eine optimale Vorbereitung auf die bevorstehende Untersuchung ist unerlässlich um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Zwei Stunden vor der Leistungsdiagnostik sollten die Athleten nicht mehr essen und nur noch Wasser zu sich nehmen.

Am Testtag selbst werden dann zunächst einmal das Körpergewicht und der Körperfettanteil des Athleten ermittelt. Anschließend folgt der Prozess einzelner Testverfahren auf dem Ergometer. Die Sportler fahren verschiedene Leistungsstufen und treten verschiedene Wattzahlen. Ähnlich verhält es sich mit dem Laufergometer, der verschiedene Geschwindigkeitsstufen und Zeitfenster umfasst.

Als leistungsbestimmende Parameter werden unteranderem die maximale aerobe Kapazität - bekannt als VO2max - gemessen. Weiterer entscheidender Faktor in der Leistungsfähigkeit ist die anaerobe Kapazität, oder auch Vlamax genannt. Sie gibt die glykolytische Leistungsfähigkeit eines Athleten wieder. Während die VO2max gerne so hoch wie möglich sein darf, ist es bei der Vlamax genau umgekehrt. Stark ausdauertrainierte Sportler zeichnen sich durch eine geringe glykolytische Leistungsfähigkeit aus. Das bedeutet, dass sie bei unterschwelligen Belastungen Energie vermehrt aus der Fettverbrennung gewinnen. Das spart wiederum Kohlenhydrate in langen Wettkämpfen ein und ist daher einer der wichtigsten Leistungskomponenten auf einer Langdistanz.

Am Ende der Testverfahren findet ein Gespräch zwischen dem Diagnostiker und dem Athleten statt um die erhobenen Ergebnisse zu besprechen und eventuelle Anreize zu schaffen, wie man noch effektiver trainieren kann. Im Einzelgespräch wird die Leistungsdiagnostik noch einmal besprochen. Vor allem die Leistungswerte des Athleten und auch seine Trainingsbereiche stehen dabei im Fokus. Er lernt diese zu verstehen und bekommt wichtige Tipps, wie er es schafft diese umzusetzen. Darauf aufbauend kann nun ein Trainingsplan für den Athleten entwickelt werden, der ihm hilft seine Bestzeiten voranzutreiben und die gemessenen Parameter berücksichtigt.

Dauer und Equipment einer Leistungsdiagnostik

Von den Profis bei ProAthletlets werden ca. zwei Stunden für jede Diagnostik inklusive der Abschlussbesprechung eingeplant. Bei einer Rad- und Laufdiagnostik an einem Tag berechnen die Experten knapp fünf Stunden Zeit ein. Dabei werden auch die mindestens zwei Stunden Pause für die Athleten eingerechnet, die zwischen den beiden Testverfahren liegen sollten.

Für die Leistungsdiagnostik ist es wichtig, dass die Probanden einiges an Equipment im Rucksack haben. Essentiell wichtig sind natürlich das Rad, Sportbekleidung, Rad- bzw. Laufschuhe und Verpflegung für danach bzw. zwischendrin. Letzteres fördert zum einen eine schnelle Regeneration und zum anderen den Durchhaltewillen an dem Tag!

Ergebnisse einer Leistungsdiagnostik

Die Leistungsdiagnostik deckt zunächst einmal Stärken und Schwächen der Probanden auf. Mithilfe der Untersuchung lassen sich Zeit- oder Leistungsvorgaben auf verschiedene Distanzen im Vorfeld berechnen. Diese Daten wiederum liefern wichtige Erkenntnisse für die wissenschaftlich fundierten Trainingsbereiche des Athleten. Anhand dieser kann der Athlet sein Training steuern und neue Erfolge erzielen.

Nur bei einer Kenntnis der einzelnen Trainingsintensitäten, lässt sich gezielt an den Trainingsparametern arbeiten und der Sportler kann seine Trainingszeit bestmöglich nutzen. Gerade die Experten bei ProAthletes nutzen die Diagnostiken in der Trainingsplanung und Betreuung, zur Vorabkalkulation möglicher, realistischer Zeiten in Wettkämpfen und als Zielorientierung innerhalb eines Wettkampfes. Mit Wattmesssystemen am Rad oder der GPS-Laufuhr, lassen sich heutzutage somit hervorragend Wettkampfstrategien umsetzen.

Kosten einer Leistungsdiagnostik

Eine umfangreiche Rad-Leistungsdiagnostik kostet 189,00 Euro und die Laufdiagnostik ist mit 179,00 Euro verbucht. Für die Triathleten, die beide Testverfahren wahrnehmen möchten, berechnet Proathletes die Summe beider Diagnostiken (368,00 Euro).

 

Dank einer Leistungsdiagnostik lernen viele Athleten nicht nur ihren Körper besser kennen, sondern haben die Chance mal an ihre Grenzen zu gehen. Zudem ist es enorm wichtig zu wissen, welche Leistung der eigene Körper abrufen kann. Nur mit einem solchen Testverfahren, wie es die Leistungsdiagnostik darstellt, ist es möglich einen auf die einzelnen Parameter optimierten und individuell angepassten Trainingsplan zu erstellen. Damit können lang ersehnte Ziele innerhalb kürzester Zeit realisiert werden. Ein effizientes Training ist gewährleistet!

Ihr wollt mehr wissen und habt spezielle Fragen an ProAthletes? Dann besucht doch den Youtube-Kanal oder die Homepage unserer Experten!

 

Vor kurzem haben wir vom großen Ziel unseres Geschäftsführers Yong Zhao, bei den Ironman Weltmeisterschaften auf Hawaii zu starten, berichtet. Auch Yong nutzt in seiner Vorbereitung das Instrument der Leistungsdiagnostik, um sein Training optimal zu steuern. Wie die Ergebnisse seiner letzten Leistungsdiagnostik ausgefallen sind, seht ihr hier:

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