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Cooper Test im Schwimmbad

Zur Kontrolle der eigenen Schwimmfähigkeit gibt es einige Möglichkeiten, sich selbst und vor allem seinen Körper besser einschätzen zu können. Um zum Beispiel die Pausenzeiten einheitlich zu gestalten, ist es sinnvoll die Schwimmbaduhren mit den vier Zeigern zu beachten. So merkt man schon nach kurzer Zeit, ob es nun zwei Sekunden länger waren, die man am Beckenrand verweilt hat. Perfekt um seinen eigenen Rhythmus zu finden ist diese Methode definitiv. Wer es ganz genau wissen will, kann seine Pausenzeiten auch mit einer eigenen Stoppuhr am Handgelenk kontrollieren.

Die Pulsmessung zur Bestimmung der eigenen Belastung dient seit den 1980er Jahren als schnelle Leistungsüberprüfung. Doch wie man heute weiß, ist diese Methode mit Vorsicht zu genießen. Da der Puls vielen Einflüssen unterliegt. Nicht nur die Tages- und Uhrzeit, sondern auch die Wassertemperatur und Stress verändern den Puls. Zudem setzt der Wasserdruck den Puls im Wasser um ca. 10% herab. Daher sollte dies auch in der Pulsmessung berücksichtigt werden. Heutzutage gibt es wasserfeste Pulsmessgeräte, die dies erfassen können.

Cooper-Test als Grundlage für Trainingspläne

Sehr beliebt und vor allem im Leistungssport sehr weit verbreitet sind sogenannte Trainingstests. Sie bieten sich vor allem in der wettkampffreien Zeit als Vorbereitung auf die Saison an. Meist fließen die Ergebnisse dann in den weiteren Trainingsplan mit ein und optimieren diesen bis zum anstehenden Wettkampf. Häufig wird der Cooper Test im Schwimmen angewandt. Zurück geht dieser Test auf den amerikanischen Sportmediziner Kenneth H. Cooper. Er dient zur Ermittlung der allgemeinen Ausdauer.

Die Durchführung des Cooper-Tests erweist sich als sehr einfach und ist in jedem Schwimmbecken möglich. Ein Trainer, der den Test mit seiner Trainingsgruppe durchführen will, benötigt nur sehr wenig Material. Er sollte ausgestattet sein mit einer Stoppuhr, einem Block und Kugelschreiber. Am besten hat er noch einen Helfer bei sich, der ihm hilft die Schwimmer anhand der Badekappe zu erkennen.

Ziel des Cooper-Tests ist es innerhalb von zwölf Minuten so viele Meter zu schwimmen wie es geht. Dabei werden anhand einer Tabelle die Punkte von 1 bis 15 vergeben. Anwendung findet der Cooper-Test vor allem an deutschen Gymnasien, beispielsweise als Prüfungsleistung im Sportleistungskurs. Aber auch Triathleten und Schwimmer können ihn nutzen, um ihren aktuellen Leistungsstand einzuordnen. Als Anhaltspunkt kann diese Abiturtabelle der Baden-Württemberger Gymnasien aus dem Jahr 2013 dienen:

Schüler

Schülerinnen

Punkte

Strecke

Bahnen

Punkte

Strecke (m)

Bahnen

15

750

30

15

700

27

14,5

737,5

29,5

14,5

687,5

26,5

14

725

29

14

675

26

13,5

712,5

28,5

13,5

662,5

25,5

13

700

28

13

650

25

12,5

687,5

27,5

12,5

637,5

24,5

12

675

27

12

625

24

11,5

662,5

26,5

11,5

612,5

23,5

11

650

26

11

600

23

10,5

637,5

25,5

10,5

587,5

22,5

10

625

25

10

575

22

9,5

612,5

24,5

9,5

562,5

21,5

9

600

24

9

550

21

8,5

587,5

23,5

8,5

537,5

20,5

8

575

23

8

525

20

7,5

562,5

22,5

7,5

512,5

19,5

7

550

22

7

500

19

6,5

537,5

21,5

6,5

487,5

18,5

6

525

21

6

475

18

5,5

512,5

20,5

5,5

462,5

17,5

5

500

20

5

425

17

4,5

487,5

19,5

4,5

412,5

16,5

4

475

19

4

400

16

3,5

462,5

18,5

3,5

387,5

15,5

3

450

18

3

375

15

2,5

437,5

17,5

2,5

362,5

14,5

2

425

17

2

350

14

1,5

412,5

16,5

1,5

337,5

13,5

1

400

16

1

325

13

0

< 400

< 16

0

< 325

< 13

 

Wieso also nicht mal in der eigenen Schwimmeinheit ausprobieren. Vielleicht kann sich auch innerhalb der Trainingsgruppe eine neue Tabelle mit Bestzeiten erstellen lassen. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.