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Mythen rund um das Saunieren und Entspannen in einem Dampfbad!

Heute schon geschwitzt?

Wer kennt es nicht in den kalten Wintertagen – die uns ja unmittelbar bevorstehen – den Wunsch nach Wärme. Doch wie viel davon ist gesund und vor allem wann und wie lange? Hat das saunieren nach dem Sport Vorteile für meinen Körper? Diesen Fragen wollen wir hier gemeinsam auf den Grund gehen.

 

1. Schützt Sauna vor einem Muskelkater?

Es wird wohl kein Geheimnis mehr sein, dass Wärme die Erholung der Muskeln nach dem Sport fördert. Nicht umsonst wird nach einer intensiven Trainingseinheit heiß geduscht und man fühlt sich danach frisch und erholt. Die Muskeln, die nach einem anstrengenden Training sehr verhärtet sind und einen erhöhten Muskeltonus (=Spannung) aufweisen, entspannen durch die Wärme schneller. So verträgt es sich auch in der Sauna. Die Milchsäure, die sich während der Sporteinheit in den Muskeln angestaut hat, wird durch das Schwitzen aus dem Körper befördert. Zudem wirkt sich die erhöhte Durchblutung beim Saunieren positiv auf die Regeneration der Muskeln aus. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Muskelkater in der Sauna schneller abheilt, er aber nach einem höchst intensiven Training keinesfalls ganz vermieden werden kann.

Quelle: Therme Mediterana2. Nach der Sauna ab ins eiskalte Tauchbad?

Erst schwitzen dann frieren! So machen es die meisten Saunagänger und springen direkt aus dem Ofen in das Eiswasser. Aber ist es wirklich das Beste, den Körper solchen Extremen auszusetzen? -Nein! Der Körper fängt, wenn er durch den Sprung ins Tauchbecken abgekühlt wird, viel schneller wieder an zu schwitzen, als bei langsamen Abkühlen. Ratsam ist es daher sich nach dem Saunieren erst etwas an der frischen Luft auszudampfen, ehe man sich kalt abduscht oder langsam in kaltes Wasser begibt. Dazu bewährt es sich an den Vorgang des Abkühlens ein warmes Fußbad anzuschließen. Dies erweitert die Blutgefäße und sorgt für einen Ausgleich der Körpertemperatur.

3. Verhindert das Saunieren eine drohende Erkältung?

Ähnlich wie bei einem Fieber erhitzt sich der Körper in der Sauna und tötet so eine Reihe von Bakterien ab. Dies funktioniert aber nur bei einer Erkältung, die sich gerade erst im Anflug befindet. Ist die Erkältung schon ausgebrochen und man leidet bereits an den bekannten Symptomen, sollte man einen Saunagang dringendst vermeiden. Durch den Wechsel von Heiß und Kalt wird der Organismus nur zusätzlich belastet und so weiter erschöpft. Dadurch wirkt man der Erkältung nicht entgegen, sondern fördert eher eine weitere Schwächung des Körpers. Somit kann die Erkältung noch verstärkt werden.

 

4. Gewichtsverlust durch regelmäßiges saunieren?

Dieser Mythos hält sich bereits seit Jahrzehnten hartnäckig in den Köpfen so mancher Saunaliebhaber. Aber leider müssen wir diesen Aberglauben dementieren. Zwar wiegt man vor dem Gang in die Sauna mehr als danach. Dies liegt aber nur an der Flüssigkeit, die man beim Schwitzen im heißen Dampfbad verliert. Fett schmilzt auch in der heißesten Sauna nicht so einfach. Deshalb doch wieder ab ins Wasser, aufs Rad oder in die Laufschuhe.

 

 

Der ein oder andere Tipp zum Abschluss:

Die heißeste Sauna ist nicht unbedingt die Gesündeste. Zwar schwitzt man in hoch temperierten Saunen schneller und intensiver als in etwas „angenehmeren“, aber der positive Effekt von Saunen wird durch den Wechsel von Hitze und Kälte hervorgerufen. Dazu muss es nicht immer die unerträglich Heißeste sein. Was man allerdings regelmäßig zwischen den Saunagängen machen sollte, ist das Auffüllen des Flüssigkeitshaushaltes. Dazu hilft viel trinken, um danach gesund und fit weiter schwitzen zu können. Zudem sollte man es mit den Saunagängen nicht übertreiben und sich an die Richtlinie halten maximal 2-3 Gänge an einem Tag zu absolvieren. Denn nicht immer heißt es: Viel hilft viel!


In diesem Sinne, können ja die kurzen und kalten Wintertage kommen und einem Besuch in der Sauna steht nichts mehr im Wege!