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Trainingslager für Triathleten

Frühlingszeit ist Trainingslagerzeit! Wenn es in Deutschland noch kalt, windig und nass ist, wird es schwierig sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Die Monate Januar, Februar und März, die in der Vorwettkampfphase eine entscheidende Rolle spielen, sind nicht gerade ein Zuckerschlecken. Das Schwimmen leidet am wenigstens unter den winterlichen Temperaturen, während das Radfahren und Laufen draußen zu einer echten Herausforderung werden kann, wenn es draußen stürmt und regnet.

Wer sich aber in diesen Monaten schon richtig und intensiv auf die kommenden Wettkämpfe im Sommer vorbereiten will, für den bietet sich ein Trainingslager im Süden unter besseren Rahmenbedingungen an. Zum einen muss man sich in den wärmeren Ländern nicht mit Schnee oder Kälte auseinandersetzen, zum anderen bieten die Trainingscamps die Möglichkeit, sich eine bestimmte Zeit nur auf sich und sein Training zu konzentrieren oder eine Teildisziplin stärker in den Fokus zu rücken.

Tipps und Tricks

Damit das Trainingslager auch den gewünschten Erfolg bringt, sind einige Tipps zu beachten:

  • Verfolgen Sie einen festen Plan: Nur wenn Sie ein konkretes Trainingsziel haben, können Sie Ihre Trainingsinhalte optimal darauf abstimmen
  • Steigen Sie langsam ein: Ihr Körper muss sich erst noch auf die erhöhte Belastung und das ungewohnte Klima einstellen.
  • Werden Sie nicht zum Sklaven des Tachos: Gefahrene Kilometer geben keinen Aufschluss über die Qualität des Trainings.
  • Achten Sie auf ausreichende Pausen: Schlaf ist die effektivste Regenerations-maßnahme überhaupt. Nur wenn Sie ausreichend ruhen, ausgewogen essen und ausreichend trinken, verkraften Sie die hohen Umfänge eines Trainingslagers optimal.
  • Bleiben Sie gesund: Ein Trainingslager schwächt auch Ihr Immunsystem. Daher sollten Sie es am Abreisetag und in der darauf folgenden Woche ruhig angehen lassen.

Die besten Region für dein Trainingslager

Im Folgenden möchten wir euch einige Regionen und ausgewählte Anbieter vorstellen, die sich besonders für ein- bis mehrwöchige Trainingslager eignen:

Toskana, Italien

Weltberühmt ist die Region für ihre sanfte Hügellandschaft und auch das leckere Olivenöl, sowie eine erlesene Weinlandschaft. Für Radfahrer sind die zahllosen kleinen und großen Hügel ein echter Genuss. Zwar haben es so manche Erhebungen in sich, doch oft kann man auch einfach mal rollen lassen. Für das Lauftraining bietet Cecina etwa abgesteckte Strecken durch Pinienwälder, die einen federnden Boden aufweisen und die Gelenke entlasten. Die Kulturstädte rund um Sienna, Florenz oder Pisa laden nach den Trainingseinheiten zu diversen Ausflügen ein.

Barcelona, Spanien

Der Ort Sitges in der Nähe von Barcelona ist eine Augenweide für sich. Tolle Weinberge, Serpentinen und schöne Panoramabilder machen den Aufenthalt in Sitges unvergesslich. Durch den Park Garraf ist es dort immer ca. 2 Grad wärmer als in Barcelona. Somit bietet Sitges optimale Trainingsbedingungen für Triathleten, egal ob Amateure oder Profis.

Trainingslager in Sitges werden von Profi-Triathlet Marek Jaskolka und seinem Team organisiert und betreut. Das nächste Trainingslager findet über Ostern vom 21. bis 29. März statt. Das Hotel liegt direkt am Strand ca. 500m entfernt von der Innenstadt. Das Schwimmtraining findet im Schwimmbad mit Spa, Sauna und Fitnessraum statt. Eintritt ins Schwimmbad, die individuelle Betreuung durch Marek sowie Halbpension sind bereits im Preis inbegriffen. Zusätzliche Leistungen wie Leistungsdiagnostik und Schwimmtechnikanalyse sowie Trips nach Barcelona oder Montserrat können vor Ort gebucht werden.

Mallorca, Spanien

Mallorca ist bekannt als DIE-Radfahr-Insel Spaniens. Die meist sehr gut asphaltierten Straßen führen vorbei an bombastischen Küsten im Norden und Westen, zu wunderschönen Buchten im Osten oder auf hohe Pässe mit über 1.000 Metern (Puig Major). Die Temperaturen der Insel sind besonders von März bis Juni angenehm, die durchschnittlichen Regentage sind allerdings ähnlich wie im Süden Deutschlands.

Im Südwesten der Baleareninsel Mallorca hat sich ein neuer Sportanbieter etabliert. Die Firma JORGE SPORTS bietet hier ganzjährig Triathlon- und Radtraining an. Hinter der Firma stecken der Kölner Diplom-Sportwissenschaftler Jörg Birkel und seine Frau Patricia. Im Winter 2013 hat es die beiden Rheinländer auf die Sonneninsel verschlagen, wo sie seitdem leben und arbeiten.
Die Saison bei JORGE SPORTS beginnt Ende Februar. Ab dann finden 12 Wochen lang durchgehend Triathlon Camps auf Mallorca statt. Neben dem Radfahren ist das Schwimmtraining ein großer Schwerpunkt bei JORGE SPORTS. „Wir haben uns darauf spezialisiert, Erwachsenen Kraulen beizubringen“, sagt der Triathlon-Experte Jörg Birkel. „Die meisten Triathleten tun sich schwer mit dem Schwimmen, deshalb sind unsere Camps sehr techniklastig. Kacheln kannst du auch alleine zählen. Wir vermitteln unseren Teilnehmern lieber praxisnahes Wissen und arbeiten gemeinsam an der Kraultechnik. Davon haben die Teilnehmer wesentlich mehr und können zu Hause zielgerichtet weiter trainieren.“

An wen richten sich die Angebote von JORGE SPORTS?
„Im Prinzip kann bei uns jeder mitmachen“, sagt Patricia. Die Camps sind für Einsteiger wie Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, wobei der Fokus klar bei den Einsteigern liegt. Einzige Einschränkung: Man sollte gesund und vor allem sporttauglich sein. Einsteiger sind Chefsache bei JORGES SPORTS. Campleiter Jörg kümmert sich persönlich um die Rookies: „Die schwächeren Teilnehmer brauchen die besten Trainer. Unsere fortgeschrittenen Athleten kennen sich ja schon besser aus. Dennoch fällt keiner bei uns hinten runter. Wir achten beispielsweise bei den Radausfahrten auch auf einen kleinen Betreuungsschlüssel. Auf 6-8 Teilnehmer planen wir einen Radguide, damit wir in leistungsgerechten Kleingruppen fahren können. Das ist wichtig, damit jeder in seinem Tempo trainieren kann.“
Das Radtraining bei JORGE SPORTS ist leistungsgesteuert, d.h. der jeweilige Radguide bestimmt das Tempo der Gruppe. Wobei Tempo eigentlich der falsche Begriff ist. Die Vorgabe lautet bei Grundlagenfahrten beispielsweise, immer die gleiche Leistung zu fahren. Bergauf nimmt man also Tempo raus und bergab lässt man dann schneller rollen. „Entscheidend ist die Zahl auf dem Wattmesser des Radguides“, sagt Patricia. „Das garantiert eine gleichmäßige Belastung, sodass den Teilnehmern auch auf längeren Ausfahrten nicht die Energie ausgeht. Am wichtigsten ist uns aber, dass unsere Teilnehmer Spaß haben.“

Hier findest du eine aktuelle Campübersicht von JORGE SPORTS:

Adria, Italien

Rund um Rimini erstreckt sich die Emilia Romagna. Das Gebiet ist nicht nur bekannt für seine Adriaküste, denn Rennradfahren hat hier einen großen Stellenwert. Schließlich stammt der verehrte Pirat Marco Pantani aus dem Ort Cesenatica und auch heute schlägt das Radfahrer-Herz dort. Berühmt ist der Nove Colli Radmarathon, dessen 200 Kilometer Runde über neun Hügel führt. Die Tour ist gut beschildert, so dass man sie jederzeit selbst nachfahren kann. Weitere mögliche Touren führen zum Beispiel auf den Berg von San Marino, der einen herrlichen Blick über die Apenninen beschert.

Lanzarote, Spanien

Die Insel gilt als die trockenste aller kanarischen Inseln. Somit sind die Sportler vor allem vor Niederschlag auf Lanzarote sehr gut geschützt. Eine hervorragende Infrastruktur mit glatt asphaltierten Straßen und gut ausgebaute Laufwege sorgen für eine angenehme Trainingsumgebung.

Auf Lanzarote hat unter anderem die Sportschule ihre Home-Base aufgeschlagen und bietet im Vier-Sterne-Sporthotel im Ort Costa Teguise Trainingscamps mit Schwerpunkt auf dem Radtraining an. Im Trainingscamp erhalten Sie eine individuelle und professionelle Betreuung, zum Beispiel durch den Kölner Profi-Triathlet Johann Ackermann, der vom 27.03. bis 10.04. vor Ort sein wird. Im Camp wird nach einem 3:1 – 2:1 Rhythmus trainiert, das heißt auf 2 bzw. 3 Belastungstage folgt jeweils ein Ruhetag. Das Trainingsprogramm ist für 2 Wochen gestaltet und wird von Block zu Block gesteigert!

Fuerteventura, Spanien

Die zweitgrößte der kanarischen Inseln heißt zu Deutsch „starker Wind“. Genau damit haben die Radfahrer auf Fuerteventura auch zu kämpfen. Dafür herrscht auf der Insel aber ganzjährig mildes Klima, welches optimale Voraussetzungen für ein Trainingslager schafft. Die Insel verfügt über diverse abwechslungsreiche Routen-Varianten und eine gut asphaltierte Infrastruktur. Allerdings eignet sich Fuerteventura mit höchstens 807 Höhenmeter kaum für Bergtrainings.